5 goldene Regeln für private Online-Profile

Als sogenannte digital natives ist es für mich und meine Generation völlig normal, Profile in verschiedenen Online-Netzwerken aufzubauen und zu pflegen. Und oft wundere ich mich, wie – mir fremde oder auch bekannte – Menschen sich dort so benehmen. Ein paar Regeln sollten auch und vor allem im Netz beachtet werden. Hier sind meine persönlichen „5 goldenen Regeln für private Online-Profile“:

Regel 1: Klasse statt Masse.

Googleplus, Twitter, VZ, Facebook, Stayfriends, so.cl und so weiter. Es gibt dutzende soziale Netzwerke. Dieser Fakt bedeutet jedoch nicht, dass auch alle Netzwerke genutzt werden müssen. Viel mehr könnte man versuchen, die für einen selbst sinnvollen von den nutzlosen Netzen zu separieren und sich dann auch nur bei den nützlichen anzumelden. Dann aber richtig. Profile müssen gepflegt und aktuell gehalten werden. Nur so ist garantiert, dass sie ihren eigentlichen Sinn erfüllen: Kontakt und Kommunikation.

Regel 2: Nicht alle Informationen preisgeben.

Telefonnummer, Adresse und andere höchst sensible Daten gehören einfach nicht ins Netz. Punkt. Das Internet vergisst nie.

Regel 3: Credibility.

Niemand mag Wichtigtuer und Heuchler. Daher gilt: Geschrieben wird, was einen persönlich interessiert oder bewegt und wie man eben schreibt. Egal ob das jeweilige Netzwerk genutzt wird, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder Reputation aufzubauen: Schleimige Posts nur um das Publikum oder den Gesprächspartner zu beeindrucken bringen auf Dauer keine Punkte. Ein Profil sollte genau das sein: Ein Profil der eigenen Persönlichkeit.

Regel 4: Nacktbilder? Bitte nicht.

Du siehst super aus und findest dich nackt am schönsten? Glückwunsch und gute Einstellung! Die Online-Welt visuell davon überzeugen? Besser nicht. Du hast am Wochenende wieder gut einen drauf gemacht? Auch hier: Glückwunsch, das gehört dazu! Nicht alles von der letzten durchzechten Nacht muss jedoch direkt auf Facebook gepostet werden.

Freunde und Freundinnen mögen anfangs noch entzückt sein, wenn sie ein wenig Haut sehen oder bewundernd reagieren, wenn 0,5 Liter Bier geext werden. Aber die Mutti, der Opa, der (potentielle) Arbeitgeber? Oder man selbst und die Tochter in 30 Jahren? Auch hier sollte man sich immer bewusst sein: Einmal im Netz sind Fotos schnell verbreitet und nur schwer gelöscht.

Regel 5: Nicht vergessen, dass es ein Publikum gibt.

Bei allem was man online tut: Andere Menschen können und werden es sehen. Es ist also angebracht, sich so zu verhalten, wie man es auch in der Offline-Welt tun würde. Dazu gehört auch, dass Beleidigungen und Beschimpfungen die Ausnahme bleiben sollten (ab und an lässt es sich jedoch auch online nicht vermeiden 😉 ). Und bevor jeder, der nicht der eigenen Meinung ist oder „etwas dämliches“ postet, niedergemacht wird, könnte man versuchen, zu reflektieren, durchzuatmen und Empathie zu zeigen. Viele Missverständnisse und hirnlose Diskussionen lassen sich so vermeiden. Ehrlichkeit? Ja! Fairness jedoch auch.

Was sagt ihr? Habt ihr für euch Regeln festgelegt (oder lebt sie einfach) bzw. was habe ich hier vergessen zu nennen?

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Ein Gedanke zu “5 goldene Regeln für private Online-Profile

  1. Meine Regel lautet: auch wenn ich hier völlig anonym bin, mit meinen Beiträgen und Kommentaren so umzugehen, als würde ich meine Leser persönlich kennen (und sie mir jederzeit eine reinhauen könnten 😉 )…

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